Pressemitteilungen
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Dienstag 31. Januar 2012 "Eine neue industrielle Revolution ist nötig, um die Erwärmung der Erdatmosphäre bis zur Mitte ... [weiterlesen] |
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Dienstag 24. Januar 2012 "Medizinprodukte müssen genauso gründlich kontrolliert werden wie Arzneimittel", sagte der... [weiterlesen] |
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Donnerstag 19. Januar 2012 "Im Saarland müssen weitere Wertstoffhöfe für Elektroschrott eingerichtet werde... [weiterlesen] |
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Mittwoch 11. Januar 2012 "Der Gesundheitsausschuss des Europäischen Parlaments wird sich in seiner nächsten Sitzung mit ... [weiterlesen] |
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Mittwoch 21. Dezember 2011 "Auch Firmen und Bürger der USA müssen sich an bestehendes Recht der EU halten", sagte der... [weiterlesen] |
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Dienstag 20. Dezember 2011 "Nur mit einem verbindlichen Ziel zur Steigerung der Energieeffizienz werden die Klimaschutzzie... [weiterlesen] |
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Donnerstag 15. Dezember 2011 "Der heute von Kommissar Oettinger vorgestellte Energie-Fahrplan ist nur ein Wu... [weiterlesen] |
Interview-Links
Ein Jahr nach der Wahl zum Europäischen Parlament
Bericht aus Brüssel (WDR), 26.05.2010
Zuschauer fragen - wir antworten
The Wall Street Journal, 05.02.2010
EU Lawmaker Pushes For New Forum For Climate Talks
Das Europäische Parlament, 05.11.2009
Jo Leinen: Europa muss bei Klimaschutz-Finanzierung noch nachlegen
Leinen zur SPD: "Wir sitzen in einem Loch"
MEP: EU climate vow separate from Copenhagen deal
Durch die nationale Brille geschaut
BFM, La radio de l'éco, 02.12.2008
L'interview européenne 3/12
Es gibt Provokationen auf beiden Seiten
Spiegel Online, 14.06.2008
Man kann die EU nicht zum Sündenbock machen
"Schutzwall" gegen Lobbyismus
Keine fairen Wahlen in Pakistan
Leinen: "Nicht klar, ob wirklich alle Länder "fair play" spielen"
Deutschlandfunk, 28.08.2007
Europa muss sich auf Katastrophenschutz einrichten
Fünf Fragen an Jo Leinen
Gegen "Rosinenpickerei" à la Sarkozy
Videoblog Astrid Lulling, 15.03.2007
Interview zur Europäischen Verfassung
Deutschlandradio Kultur, 16.10.2006
Jo Leinen: Merkel muss EU-Verfassung voranbringen
Jo Leinen - ein Mann mit grüner Mission
Jo Leinen - ein Mann mit grüner Mission
Der Chef des Umweltausschusses und SPD-Politiker kämpft für eine kohlenstofffreie Wirtschaft
Bei allen einschlägigen EU-Gesetzen wirkt er mit, damit das Ziel einer "kohlenstofffreien Wirtschaft und 80 bis 95 prozentiger Reduktion der Klimagase" erreicht werden kann. Er kennt auch die Voraussetzungen, weiß, dass die Verwirklichung seiner Vision einen Stromsektor mit 100 Prozent erneuerbarer Energien, wasserstoff- und elektronisch betriebene Motoren im Transportbereich und Null-Energie-Häuser braucht.
Ferne Utopie
Leinen fordert ein intelligentes Stromnetz, an dem der Bürger nicht nur als Konsument partizipiert, sondern über Solarzellen und Umgebungsenergie auch eigene Energie in das Netz einspeist. "Das erscheint uns heute noch als ferne Utopie", gibt der Klimakämpfer unumwunden zu, aber "in 40 Jahren wird das Realität sein". Mindestens in der Europäischen Union, denn die sieht der Saarländer in Sachen Klima- und Umweltschutz als Modell für die Welt. Der Umweltausschuss ist dem 63-Jährigen so recht auf den Leib geschnitten. Hier baut er mit 61 Kollegen an der Langfrist-Strategie, die den Weg zu einer 80- bis 95-prozentigen Reduktion von Klimagasen bis zum Jahr 2050 vorgeben wird. Damit wären auch die Weichen gestellt für begleitende Politikfelder wie Energie, Verkehr, Industrie oder Forschung.
"Atomkraft? Nein Danke" - Unter diesem Motto zog Leinen als "junger Wilder" schon in den 1970er Jahren gegen die Kernkraft zu Felde. Heute sieht er sich bestätigt. "Als Konsequenz von Fukushima muss die Energiezukunft in Europa auf Grundlage regenerierbarer Energie und höchstmöglicher Energieeffizienz organisiert werden". In den 1980ern war er Umweltminister im Saarland. Schon damals setzte er auf Recycling. Heute ist der sparsame Umgang mit den Ressourcen in aller Munde. "Es geht nicht, dass wir in Europa jedes Jahr eine Million Tonnen Elektroschrott nach Afrika und China exportieren", mahnt Leinen. Das Wort Abfall müsse verschwinden und durch den Begriff "Wertstoffpolitik" ersetzt werden.
In seiner Arbeit setzt Leinen auf die Kunst des Kompromisses, die ihm Einfluss sichert bei der Gestaltung von Europas Zukunft. Dabei läßt er sich am liebsten inspirieren von Jeremy Rifkin, dem ökologischen Vordenker aus den USA, der 2004 in seinem "europäischen Traum" die Vision von der "leisen Supermacht" EU zeichnete.

